POLARISATIONS-
GLÄSER

Polarisation: Störende Reflexe vermeiden

Die Straße ist nass und die Sonne kommt heraus – das kennen wir alle. Besonders beim Autofahren können störende Reflexe die Sicht erheblich beeinträchtigen. Polarisationsgläser eliminieren Reflexe von nassen Straßen, Wasser, Windschutzscheiben, Schnee und Eis nahezu vollständig. Normalerweise streut das Sonnenlicht in alle Richtungen – trifft das Licht beispielsweise auf Wasser, nasse Straßen oder Schnee, wird es von diesen Oberflächen reflektiert und in eine Richtung gebündelt. Das verursacht einen unangenehmen Blendeffekt und verringert die Kontrastempfindlichkeit. Polarisationsgläser verhindern diesen Blendeffekt und sorgen dafür, dass die reflektierten Lichtwellen nicht ins Auge gelangen. Dadurch bieten die Polarisationsgläser zugleich eine höhere Kontrastempfindlichkeit und eine verbesserte Farbwahrnehmung. Besonders für Sportler, Autofahrer und Piloten können Polarisationsgläser äußerst nützlich sein, um das Unfallrisiko zu senken – etwa durch den Blendeffekt einer nassen Straße.

Der Mehrwert von Eagle Eyes

Neben blauem Licht filtert das Material Protect Eagle Eyes auch das Lichtspektrum zwischen 580 und 590 nm heraus. Daraus resultiert ein massiver Kontrastgewinn selbst bei schlechten Sichtverhältnissen und besonders in der Nacht. Die Kombination aus UV420 und Gelblichtfilter macht das Material Protect Eagle Eyes zum idealen Begleiter vor dem PC oder am Steuer – dieses Glasmaterial bietet 24-Stunden-Schutz, ohne die Brille zu wechseln. Vor allem beim Fahren in der Nacht werden Sie die Protect-Eagle-Eyes-Gläser schätzen lernen. Blendung verschwindet, Entfernungen lassen sich leichter einschätzen und Objekte werden deutlich früher erkannt.

Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen

Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen: Die leicht bläulichen Gläser (ca. 10 % Tönung) sind ideal für Tag und Nacht. Sie unterstützen alltägliche Tätigkeiten, indem sie unsere Fähigkeit verbessern, Licht- und Farbunterschiede zu erkennen. Das Ergebnis ist ein klareres Sehen und ein höherer Farbkontrast. Und all das lässt sich im Material selbst erreichen, ohne zusätzliche Beschichtung.

Reduzierung des Lichtspektrums

Das Lichtspektrum wird bis 410 nm vollständig und zwischen 410 und 420 nm um 86 % reduziert. Eine zusätzliche Reduzierung des Lichtspektrums bei 585 nm ermöglicht ein blendfreies und kontrastreiches Sehen.

INFRAROTSCHUTZ IN ANDEREN BRANCHEN

Besonders in der Dermatologie ist die Forschung bereits weit fortgeschritten, und es gibt einschlägige Studien zur Schädlichkeit der Infrarotstrahlung, die bereits in die Entwicklung neuer Sonnenschutzcremes eingeflossen sind. Die Auffassung der Hersteller dieser Sonnenschutzprodukte lautet: „Ohne Infrarotschutz sind Sie nur zur Hälfte vor der Sonnenstrahlung geschützt“, denn Infrarotstrahlen machen mehr als 40 % des Sonnenlichtspektrums aus.

ENTWICKLUNG DER SONNENSCHUTZPRODUKTE

Nach ersten Vermutungen Mitte des 19. Jahrhunderts, dass UV-Licht schädlich sein könnte, erschienen 1913 die Crookes-Sonnenschutzgläser, die einen 100-prozentigen UV-Lichtschutz garantieren. 1908 konnte der Schweizer Augenarzt Alfred Vogt dies nachweisen. 1926 veröffentlichte er seine zusammengefassten Erkenntnisse, dass ultraviolettes Licht eine schädigende Wirkung auf das Auge hat. Übrigens sei erwähnt, dass er bereits darauf hinwies, dass auch die Infrarotstrahlung eine ähnlich schädigende Wirkung haben dürfte. 1930 wurde die erste Serie von Sonnenbrillen produziert, bei der der Blendschutz noch eine wesentliche Rolle spielte. Neben dem modischen Aspekt der Sonnenbrillen wurden Schutznormen entwickelt, etwa die Norm EN1836, die von vollständigem UV-Schutz spricht, sobald eine Absorption von 95 % im Bereich bis 380 nm vorliegt. Der bekanntere und vor allem jedem Endverbraucher geläufige Standard ist heute das UV400-Siegel, das in das sichtbare Licht eingreift und auch schädliches hochfrequentes blaues Licht blockiert. Wir fragen uns: Was ist mit dem Infrarotschutz geschehen?